Raus aus der Komfortzone

WOW. Valencia. Ich habe es einfach nur gefühlt. Mich auf alle neuen Dinge eingelassen. Es zum Anlass genommen, aus meiner Komfortzone zu gehen. Fremde Leute anzusprechen. Auf Spanisch! Ich habe mir oft einen kleinen Ruck geben müssen. Ich wurde immer für meinen Mut belohnt. Positive Erfahrungen bestärken einen, insbesondere dann, wenn man sich auch gleichzeitig seinen Ängsten gestellt hat oder etwas Mut aufbringen musste. Ich kann nur jeden dazu ermuntern, die Dinge endlich anzupacken! Sei es Privat oder im Business. Auch hierfür hatte ich mich gegen Erwartungen aufgelehnt und bin den Weg gegangen, der schwieriger war. Es lohnt sich. Immer. Soviel kann ich schoneinmal verraten: Die 3 Wochen waren nur der Anfang für mich. Das hier hat so viel mehr ausgelöst und ich habe wirklich harte Entscheidungen getroffen und damit jeden überrascht. Sogar meine engsten Vertrauten. Aber dazu in den nächsten Artikel mehr.

Du bist der Durchschnitt deines Umfelds

Neue Erfahrungen machen und neue Menschen kennenlernen. Du bist der Durchschnitt deiner 5 Personen, mit denen du am meisten Zeit verbringst. Diese Menschen beeinflussen dich unbewusst durch ihre eigenen Taten, Worte und Ziele. Ganz automatisch passen wir uns an, sowohl in die negative Richtung als auch in die positive Richtung.

Ich habe hier ein Coworking-Space gefunden in dem viele Selbstständig arbeiten und aus vielen unterschiedlichen Ländern kommen und hier in Valencia temporär leben. Sehr interessante Persönlichkeiten, mit denen ich sehr gute Gespräche hatte. Ich war so inspiriert und total motiviert, mich auch wieder selbst meiner Vision zu widmen. Meine Vision, eine Plattform für selbstständige Make-up Artists zu erschaffen, um mit Vorlagen, Onlinekursen, meinen Erfahrungen und Coachings in ihrer Selbstständigkeit weiterhelfen zu können. Aber auch für meine Bräute wollte ich mehr bieten als der Durchschnitt.

Neue Motivation & Antrieb wieder mehr an meiner Selbstständigkeit zu arbeiten

Endlich wieder mehr zu mir selbst und meiner Vision zu finden. Ich bin von Grund auf eine sehr neugierige und ergeizige, positive Person. Ich bin gerne aktiv und habe Spaß an neuen Projekten und Hobbys. Ich fühlte mich in Deutschland aber zunehmend eingeschränkt, durch meinen Teilzeitjob und durch eingefahrene Routinen. Ich habe immer mehr funktioniert und in ein Raster gepasst. Alles musste. Mir fehlte mein natürlicher Drive. Hier hatte ich ihn zwischen all den Menschen wieder gefunden und erinnerte mich eben wieder an meine Vision, an meine Ziele. Also begann ich wieder, mich zu fokussieren und an meiner Selbstständigkeit weiterzuarbeiten. Den Mitgliederbereich zu erstellen und Inhalte dafür zu überlegen.

Morgenroutine & neue Hobbys

Auch als Selbstständige brauche ich meine Routinen. Umso schöner, wenn man sie sich selbst erstellen und raussuchen darf. Jeden Mittwoch und Freitag haben sich ein paar Co-Worker zum Beachworkout um 7:45 Uhr verabredet. Im Sonnenaufgang sich auszupowern bedarf ersteinmal etwas Überwindung aber ich fühlte mich unglaublich Energiegeladen für den gesamten Tag. Nach einer Dusche und einem leckeren Frühstück ging es um 11 ins Coworking-Space. Nach zwei Stunden purer Konzentration habe ich mich in den Küchenbereich gesetzt und da ist man selten lange alleine. 🙂 Auch das Surfen habe ich hier zum ersten Mal ausprobiert und lieben gelernt. Es waren für mich magische 3 Wochen.

Die Gedanken sortieren

Aber ich bin auch hier her gekommen um mir grundlegende Gedanken zu machen, wie es weitergehen sollte. Ich saß oft alleine am Strand und habe auf die Wellen geschaut. Ich war auch viel alleine um zu mir selbst zu finden. Bis ich an einen Punkt kam, an dem ich wusste was zu tun ist. Die kommenden zwei Wochen waren eine emotionale Achterbahnfahrt. Aber dazu schreibe ich im nächsten Artikel weiter.